Danach nahm er sich selbst das Leben. <BR /><BR />Lorena stammte ursprünglich aus Lecce, lebte jedoch seit Jahren in Florenz. Vella, Manager bei einem Autovermietungsunternehmen, wartete in der Garage ihres Hauses auf sie, entführte sie und sperrte sie anschließend in den Kofferraum ihres Autos. Der Vorfall ereignete sich in Rifredi, einem dicht besiedelten Viertel von Florenz.<BR /><BR />Als Lorena ihren SUV parkte, soll Federico Vella aufgetaucht und die Frau angegriffen haben, berichteten die Ermittler. Möglicherweise betäubte er sie zunächst. Anschließend soll er ihre Beine mit Kabelbindern gefesselt und auch ihre Hände fixiert haben. Danach soll er sie zusammen mit ihrem Rucksack im Kofferraum des SUV eingeschlossen haben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1355436_image" /></div> <BR />In dem Rucksack befand sich Lorenas Mobiltelefon. Offenbar kam die Frau nach dem ersten Schock wieder zu sich und versuchte, sich zu befreien. Über die Notrufnummer 112 gelang es ihr, Alarm zu schlagen. In der Polizeizentrale von Florenz wurde die Dringlichkeit der Situation erkannt. Die Frau machte Angaben zu ihrer Identität, ihrem mutmaßlichen Angreifer, dem Fahrzeug und dem Kennzeichen. Die Polizei konnte das Mobiltelefon somit orten. Zu diesem Zeitpunkt bewegte sich das Fahrzeug auf der A1. Durch den Abgleich mit Überwachungskameras, die Kennzeichen und Fahrzeugmodell erfasst hatten, konnte die Polizei bestätigen, dass sich der SUV auf der Lora-Brücke der A1 in Barberino di Mugello (Florenz) befand. Die Suche nach dem Fahrzeug wurde eingeleitet. <BR /><BR />Dann überschlugen sich die Ereignisse: Eine Streife bemerkte den SUV, der auf einer Überführung zum Stillstand gekommen war. Kurz zuvor hatte Vella den Kofferraum des Fahrzeugs geöffnet und Lorena in die Tiefe gestürzt. Danach beging er auch Selbstmord, indem er von der Überführung sprang. Es muss noch geklärt werden, ob das Opfer bereits tot war, als es in die Tiefe fiel: Die Antwort darauf wird von der Obduktion erwartet, die die Staatsanwaltschaft angeordnet hat. Und eine Antwort darauf, was sich auf der A1 ereignet hat, könnten die Überwachungskameras der Autobahn liefern.<BR /><BR />Gegen Vella lagen bei der Polizei keine Klagen wegen Gewalt vor. <BR />Am 12. August hatte er in den sozialen Medien ein Video mit Bildern von Lorena veröffentlicht, versehen mit dem Text: „Manche Verbindungen sind so perfekt, dass, selbst wenn man sie trennt, die Form des anderen für immer an einem haften bleibt.“<BR /><BR />Der neue Frauenmord schockt Italien. Am Donnerstag hatte in Finale Ligure ein 59-jähriger Mann seine Frau und den 15-jährigen Sohn erschossen und sich danach das Leben genommen.