Dienstag, 16. Juni 2015

Brutaler Übergriff: Leidet das Opfer unter bleibenden Schäden?

Der Prozess zum brutalen Übergriff am Meraner Sandplatz im September 2014 zieht sich in die Länge. Das verkürzte Verfahren gegen Arlind Cikaqi (19) wurde auf Dezember vertagt.

Blutspuren am Tag nach der Tat beim Meraner Sandplatz. Foto: D
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Blutspuren am Tag nach der Tat beim Meraner Sandplatz. Foto: D - Foto: © D

Wie berichtet war der 31-jährige Meraner N.P. auf brutalste Weise tätlich angegriffen worden (STOL hat berichtet). Wochenlang war er im Spital, er konnte anfangs wegen seiner schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen auch nicht berichten, was passiert war (STOL hat berichtet). 

Laut Ermittlungen war es der Kosovare Arlind Cikaqi, der die ersten Schläge ausgeführt haben soll. Er steht derzeit unter Hausarrest (STOL hat berichtet).

Noch ist nicht klar, ob das Opfer des brutalen Übergriffs bleibende Schäden davonträgt. Gutachter Ernesto Ciparrone, den Staatsanwalt Axel Bisignano mit einer Expertise beauftragt hat, kommt zum Schluss, dass mögliche Folgeschäden  in frühestens sechs Monaten feststellbar sein werden. 

Deshalb hat Untersuchungsrichter Emilio Schönsberg das verkürzte Verfahren auf Dezember vertagt. 

Laut letzten Ergebnissen soll jedoch nicht Arlind Cikaqi, sondern ein 17-Jähriger den Meraner so schwer verletzt haben. Er habe mehrfach gegen den Kopf des 31-Jährigen getreten, als dieser schon am Boden lag. Der 17-Jährige muss sich vor dem Jugendgericht verantworten (STOL hat berichtet). 

stol/cu

stol