Die Plauser mussten entscheiden, ob die Gemeinde den Bau einer neuen Kirche gemäß dem Siegerprojekt mit rund 300.000 Euro unterstützen soll und dafür die Leichenkapelle zur Aufbahrung der Verstorbenen in ihr Eigentum übergeht.Die Alternative war, dass der Bau nicht unterstützt und unabhängig davon eine Leichenkapelle samt Friedhofserweiterung geplant wird. 169 der 273 Teilnehmer (61,9 Prozent) waren am Sonntag dafür, dass die geplante Leichenkapelle so gebaut wird, dass darüber die neue Kirche entstehen kann. 99 Wähler (36,3 Prozent) stimmten für eine separate Leichenkapelle und somit auch indirekt gegen das Kirchenneubau-Vorhaben. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 52 Prozent.