Donnerstag, 24. Mai 2018

Bundesland Tirol: „Wir sind nicht schuld an 70 Kilometer Stau auf A22“

Das Bundesland Tirol stellt in einer Aussendung klar, dass der 70 Kilometer lange Lkw-Stau am vergangenen Dienstag auf der Brennerautobahn in Südtirol nicht auf die Blockabfertigung zurückzuführen ist.

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Foto: © STOL

Wie berichtet kam es nach den Pfingstfeiertagen am Dienstag zu massiven Staus auf der A22 vor allem Richtung Norden.

„Die Blockabfertigungen werden nämlich bei Kufstein in Fahrtrichtung Süden durchgeführt, nicht jedoch in Fahrtrichtung Norden. Das heißt es kommt bei Kufstein zu Stauungen des LKW-Transits Richtung Bayern und Deutschland, nicht aber in die Gegenrichtung. Allein deshalb ist es schon ausgeschlossen, dass die Dosierungen die Ursache für besagten Stau zwischen Bozen und Sterzing ist“, betont das Bundesland Tirol in seiner Aussendung vom Donnerstag.

Am Brenner gab es keine Maßnahmen

„Am Brenner wurden zu keiner Zeit Maßnahmen hinsichtlich der Beschränkung des Lkw-Verkehrs gesetzt - die Blockabfertigungen werden ausschließlich am Grenzübergang Kufstein - Kiefersfelden in Richtung Süden durchgeführt, was mehrfach allen betroffenen Partnern in Italien kommuniziert wurde, und stehen damit in keinem Zusammenhang mit den Stauungen auf der A22“, erklärt auch der Vorstand der Abteilung Verkehrsrecht des Bundeslandes Tirol, Bernhard Knapp.

Die Staus sind wohl auf das starke Verkehrsaufkommen in Verbindung mit dem Flaschenhals der Mautstelle Sterzing zurückzuführen.

ansa/stol

stol