Der Festakt samt Fest begann um 11 Uhr mit Böllerschüssen der Afinger Schützen, mit Musik, Reden, Gesprächen, Referaten los. Von 15.45 bis 18 Uhr gibt es geführte Besichtigungen und ein Volksfest in der Burganlage. Erreichbar ist die Burgruine mit den Buslinien 12 oder 14 bis zur Jenesier Bahn; ein Shuttlebus führt von dort zur Burg; alternativ gibt es von dort einen Fußweg über die steile Straße (Dauer: 45 Minuten/1 Stunde).Die Burgruine RafensteinDie Burgruine Rafenstein, die wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegründet wurde, ist eine wichtige Landmarke, die von ganz Bozen aus deutlich zu sehen ist. Zur Zeit der Franzosenkriege spielte Rafenstein 1797 eine wichtige Rolle, denn hier tobten gewaltige Kämpfe zwischen den Österreichern und den Franzosen. Rund 10.000 Soldaten waren an den Kämpfen beteiligt samt zehn Kanonen, die der Burg arg zusetzen. Die Österreicher waren mit Hilfe der Tiroler Schützen gegen die in Bozen stationierten Franzosen vorgedrungen.Die Geschichte der Burgruine RafensteinRafenstein war bis vor wenigen Jahren die letzte große Burgruine im Bozner Becken, die noch keiner modernen Bestandssicherung unterzogen worden war. Zwischen den historischen Mauern stand dichter Hochwald. Auf Initiative des Heimatschutzvereins Bozen Südtirol konnte eine der wichtigsten Landmarken im Bozner Talkessel innerhalb von nur fünf Jahren gesichert werden. Die Kosten dafür wurden zu 90 Prozent durch Beiträge des Landesdenkmalamtes bestritten, großzügige Unterstützung gewährte auch die Stiftung Südtiroler Sparkasse.