Samstag, 20. Mai 2017

Burgstall: Einwanderer darf Gemeinde nicht mehr betreten

3 Jahre lang darf ein Mann aus Zentralafrika ab sofort die Gemeinde Burgstall nicht mehr betreten. Er war seit Monaten negativ in der Gemeinde aufgefallen.

Im Wartesaal des Bahnhofs Lana-Burgstall soll der Afrikaner seine Tage und Nächte verbracht haben. - Foto: Google Maps
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Im Wartesaal des Bahnhofs Lana-Burgstall soll der Afrikaner seine Tage und Nächte verbracht haben. - Foto: Google Maps

Der Einwanderer soll sich bereits seit Ende November vergangenen Jahres vorwiegend am Bahnhof von Burgstall-Lana aufgehalten haben. Immer wieder soll er unerlaubt im Wartesaal des Bahnhofs genächtigt und dort seine Tage verbracht haben.

In diesem Zeitraum wurden auch immer wieder Klagen laut: So soll der Mann unter anderem Reisende belästigt haben, auch Erregung öffentlichen Ärgernisses wurde ihm des Öfteren vorgeworfen.

Nach einigen Monaten hatte der Bürgermeister von Burgstall Othmar Unterkofler genug: Er bat den Quästor von Bozen, ein Aufenthaltsverbot für den Einwanderer auszustellen.

Der Bescheid wurde nun rechtsgültig, konnte dem Afrikaner jedoch noch nicht ausgehändigt werden: Er ist derzeit unauffindbar. Das Verbot gilt ab sofort für 3 Jahre.

stol

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