Dienstag, 02. April 2019

Bus-Ausschreibung: Verdacht auf Verleumdung von 7 Personen

Ex-Abteilungsleiter Günther Burger und 6 Mitglieder der alten Landesregierung holt die Vergangenheit ein: Im Zusammenhang mit der Annullierung des Wettbewerbs zur Neuvergabe des öffentlichen Busverkehrs im Juli 2018 wird gegen sie unter anderem wegen des Verdachts auf Verleumdung ermittelt.

Die Annullierung des Wettbewerbs zur Neuvergabe des öffentlichen Busverkehrs im Juli 2018 hat Staub aufgewirbelt.
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Die Annullierung des Wettbewerbs zur Neuvergabe des öffentlichen Busverkehrs im Juli 2018 hat Staub aufgewirbelt. - Foto: © LPA

Am vergangenen Donnerstag wurden bei Burger Dokumente beschlagnahmt.

Die Vorgeschichte hatte im Vorjahr viel Staub aufgewirbelt. 2 Stunden vor Ablauf der Abgabefrist hatte die frühere Landesregierung am 6. Juli 2018 die Ausschreibung zur Neuvergabe des Busverkehrs um eine Milliarde Euro auf 10 Jahre auf null gestellt.

Die Landespolitik gab damals keinen Kommentar ab. Nach außen ging nur eine Stellungnahme der Anwaltschaft, wonach „Amtsgeheimnis und Wettbewerbsprinzip verletzt und damit eine ordnungsgemäße Abwicklung des Verfahrens unmöglich gemacht“ worden seien.

In der Tat war am Tag zuvor über den Ex-Landtagsabgeordneten Andreas Pöder und Josef Gatterer, Bürgermeister und Vater von SAD-Chef Ingemar, eine interne Mail des Leiters der Abteilung Mobilität, Günther Burger, an die Öffentlichkeit geraten. 

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol