Samstag, 21. Januar 2017

Bus-Tragödie in Italien: Gentiloni telefoniert mit Orban

Nach dem schweren Unfall eines ungarischen Reisebusses in Norditalien hat Ministerpräsident Paolo Gentiloni mit seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orban telefoniert. Gentiloni brachte seine Anteilnahme für die Opfer des Unglücks zum Ausdruck, bei dem in der Nacht zum Samstag auf einer Autobahn bei Verona 16 Menschen ums Leben kamen.

16 Menschen starben bei dem Unglück.
16 Menschen starben bei dem Unglück. - Foto: © APA/AFP

In dem Bus waren Schüler und Lehrer des Budapester Szinyei-Merse-Gymnasiums, die auf der Rückfahrt von einem Skikurs in Frankreich waren. Orban habe bei seinem italienischen Gegenüber auf eine möglichst enge Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden beider Länder gedrungen, um die Ursachen der Tragödie zu klären, sagte ein ungarischer Regierungssprecher.

Bereits zuvor hatten Orban, Staatspräsident Janos Ader, Außenminister Peter Szijjarto und Vertreter der Parlamentsparteien den Angehörigen der Opfer ihre Anteilnahme ausgesprochen. Die ungarische Regierung schickte Einheiten des Rettungsdienstes sowie psychologische Betreuer nach Verona. Mindestens 26 Passagiere des Busses erlitten Verletzungen, einige von ihnen schwere.

Für Samstagabend riefen Mitschüler und Angehörige von Opfern über Facebook zum gemeinsamen Entzünden von Kerzen vor dem Gebäude der betroffenen Budapester Schule auf.

dpa

stol