Der Streikaufruf der Gewerkschaften galt für die Zeit zwischen neun und zwölf Uhr. Ausschlaggebend war der Zoff zwischen Belegschaft und Betriebsführung um den Aufschlag des täglichen Essensbons.<BR /><BR />„Der Prozentsatz der betroffenen Fahrten war damit im Vergleich niedriger als bei anderen Streiks“, erklärte der SASA-Generaldirektor Ruggero Rossi De Mio auf Nachfrage. Dadurch bedingt seien sicherlich nicht alle Schüler am verkürzten ersten Schultag pünktlich befördert worden – das große Chaos sei aber ausgeblieben.<h3> Bereit, an einen Tisch zu setzen</h3>Rossi De Mio beteuerte in diesem Rahmen, man sei jederzeit bereit, sich mit den Gewerkschaften wieder an einen Tisch zu setzen, allerdings „immer unter den gleichen Rahmenbedingungen“. Und damit bleibt das Angebot der SASA bei einer Erhöhung von einem Euro pro Tag – von sieben auf acht Euro – für den Essensgutschein.<BR /><BR />Laut Gewerkschaften zeigen sich mit der Beteiligung zufrieden, insbesondere da in allen Kategorien Kollegen gestreikt hätten. Die höchste dürfte es demnach am SASA-Sitz in Bozen gegeben haben – mit einer Streikbeteiligung von 50 Prozent.