Freitag, 19. April 2019

Busunglück auf Madeira: 16 Verletzte noch im Krankenhaus

2 Tage nach dem tödlichen Busunglück auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira sind am Karfreitag noch 16 Verletzte im Krankenhaus in Funchal behandelt worden. Zwei von ihnen lägen weiterhin auf der Intensivstation, zitierte die Online-Zeitung „Observador” die Klinikdirektion. In Lebensgefahr befinde sich aber niemand mehr.

Zahlreiche Rettungskräfte in Madeira halfen den Verletzten. - Foto: APA (AFP/Archiv)
Zahlreiche Rettungskräfte in Madeira halfen den Verletzten. - Foto: APA (AFP/Archiv)

Am frühen Mittwochabend war ein Reisebus mit Dutzenden deutschen Urlaubern in dem Ort Canico von der Straße abgekommen und einen Abhang hinunter auf ein Haus gestürzt. 29 Menschen kamen ums Leben.

Bei den 16 Patienten im Krankenhaus handle es sich um 14 Deutsche und zwei Portugiesen, hieß es weiter. Bei dem Unfall waren auch der Fahrer und der Reiseleiter verletzt worden, beides Einheimische. Der Fahrer konnte Berichten zufolge bisher nicht befragt werden.

Ursprünglich waren 28 Verletzte in das Krankenhaus gebracht worden, „26 mit deutscher Nationalität”, erklärte die Klinik. Ein Patient starb später. Zahlreiche andere wurden mittlerweile entlassen.

apa/dpa

stol