In den vergangenen Tagen wurde ein Mann nach einem Diebstahl auf frischer Tat verhaftet. In einem weiteren Fall wurde ein ausländischer Staatsangehöriger ohne gültige Dokumente in ein Rückführungszentrum gebracht.<BR /><BR />Im Rahmen gezielter Kontrollen zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung überprüften die Carabinieri ein verlassenes Gebäude im Ortsteil Gummer in der Gemeinde Karneid.<BR /><BR />Im Inneren des Gebäudes trafen die Einsatzkräfte auf einen ausländischen Staatsangehörigen aus einem Nicht-EU-Land, der keine Dokumente bei sich hatte. Die umgehend eingeleiteten Überprüfungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Quästur.<BR /><BR />Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann bereits eine Ausweisungsverfügung aus dem italienischen Staatsgebiet vorlag. Die Carabinieri übernahmen den Mann und brachten ihn bis zum Abschiebezentrum in Mailand. <h3> Diebstahl an Touristin vereitelt</h3>Auch mitten in der Nacht zeigte sich die Wirksamkeit der Kontrollen im Stadtgebiet. Nach einem Hinweis wurde eine Streife der Carabinieri im Stadtzentrum auf einen Mann aufmerksam, der gerade dabei gewesen sein soll, aus einem geparkten Auto zu stehlen.<BR /><BR />Die Einsatzkräfte trafen schnell am Ort des Geschehens ein, konnten den flüchtenden Mann abfangen und stoppen. Bei ihm handelte es sich um einen Obdachlosen, der den Ordnungskräften bereits bekannt war.<BR /><BR />Der Mann hatte das Diebesgut noch bei sich. Es handelte sich um Lederwaren und Markenschuhe im Wert von mehreren Hundert Euro. Die Gegenstände waren kurz zuvor aus dem Auto einer Touristin gestohlen worden, die ihren Urlaub in der Stadt verbrachte.<BR /><BR />Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zudem eine Portion Haschisch. Diese wurde umgehend beschlagnahmt. Der Einsatz endete mit der Verhaftung auf frischer Tat wegen schweren Diebstahls.<BR /><BR />Das gesamte Diebesgut konnte sichergestellt und anschließend der rechtmäßigen Besitzerin zurückgegeben werden. Die Touristin zeigte sich laut Carabinieri zutiefst dankbar für das schnelle und entscheidende Eingreifen der Einsatzkräfte sowie für das bürgerschaftliche Engagement der Person, die den Vorfall gemeldet hatte.