Beamte der Kompanie Schlanders patrouillierten gezielt über mehrere Tage die Züge zwischen Mals und der Töll: Am frühen Morgen und am Abend kontrollierten sie besonders Schüler und Pendler – und das zeigte Wirkung, wie einer Aussendung der Carabinieri zu entnehmen ist: „Die Carabinieri waren vom Bahnsteig aus deutlich zu sehen, und alle trugen sorgfältig eine Maske. Auch alle Bescheinigungen für den Grünen Pass waren in Ordnung.“ <BR /><BR />Allerdings hätten einige Fahrgäste die Flucht ergriffen und den Zug bei der ersten sich bietenden Gelegenheit verlassen, sobald sie die Uniformierten sahen. Vermutlich, so die Carabinieri, habe es sich bei diesen um Personen ohne Dokumente gehandelt, die wüssten, dass es bei Fahrkartenkontrollen einen Verhandlungsspielraum gebe, bei solchen des Ausweises oder Reisepasses allerdings nicht.<BR /><BR />Auch eine kleine Menge Rauschgift konnten die Carabinieri sicherstellen.