Sonntag, 20. Dezember 2020

Carabinieri ziehen Bilanz über Kontrollen

Über die verschärften Corona-Kontrollen am Wochenende in Südtirol zogen die Carabinieri Bilanz: Zwar stürmten Jugendliche die Hotspots an der Kronplatz-Talstation und vor allem am Samstag die Kauflustigen die Stadtzentren, doch es ging gesitteter zu als am vorangegangenen Wochenende. Dazu trug wohl auch die Ankündigung verschärfter Kontrollen bei.

Die Carabinieri kontrollierten am Wochenende in ganz Südtirol. - Foto: © fm
Es gab sehr viele Kontrollen im Pustertal, Lokalbetreibern wurden aber keine Übertretungen nachgewiesen. Auch im Gadertal gab es Kontrollen; die meisten Hütten waren geschlossen. Gestraft wurden nur 3 Personen, die nach 22 Uhr unterwegs waren. Obwohl im Unterland keine Skigebiete sind, gab es dort 247 Personenkontrollen und Strafen: In Aldein wurde ein Barbetreiber gestraft, weil er 2 Stunden zu lange offen gehalten hat, zudem 2 Besucher.



Die Carabinieri der Kompanie Brixen waren im Eisacktal und auf Almen auf den Hochplateaus unterwegs; auf der Lüsner Alm wurde ein Lokalbetreiber wegen Verstößen im Bereich des Lebensmittelgesetzes gestraft, auf der Rodenecker Alm ein Betreiber wegen Verstößen gegen die Covid-Regelung. Insgesamt wurden 68 Personen kontrolliert.

Keine Verstöße gab es in Sulden. In Obereggen wurde ein Mann aus Caldonazzo angetroffen – er wurde bestraft, ebenso ein Lokalbetreiber, weil mehr Menschen als erlaubt in seinem Gastbetrieb waren. Insgesamt 80 Personen wurden hier kontrolliert.

Im Burggrafenamt wurden insgesamt 67 Personen am Berg kontrolliert, Strafen gab es nur 3. In Moos musste eine Person Strafe zahlen, weil sie keine Maske trug, in St. Leonhard wurden 2 Personen nach der Sperrstunde im Auto angetroffen; der Fahrer wurde auch wegen Alkohol am Steuer angezeigt.

bv/uli

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