Samstag, 09. Mai 2015

Caritas eine Adresse für Asylbewerber

Asylanträge müssen angenommen werden, auch wenn die Asylwerber als Postadresse „nur“ den Sitz einer Hilfsorgansation wie z. B. der Caritas angeben.

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Foto: © APA

Das hat das Gericht in  Trient verfügt. Drei Asylanten hatten geklagt, weil sie bei der  Quästur einen ordnungsgemäßen Wohnsitz hätten angeben müssen.

Laut einem   Rundschreiben des Innenministeriums  müssten Asylwerber beim Einbringen ihres Antrages ein ordnungsgemäßes Domizil angeben – mit anderen Worten, ihre Adresse. Dies ist aber sehr oft nicht möglich. Viele  Flüchtlinge haben weder eine   Unterkunft noch eine Postadresse, wenn sie um internationalen Schutz im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention ansuchen. 

D/rc

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Mehr dazu gibt es in der Wochenendausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".  

stol