Anwesend waren neben Caritas-Verantwortlichen, freiwilligen Mitarbeitern und wichtigen Netzwerkpartnern auch und der Schlanderser Bürgermeister Dieter Pinggera. Die derzeit 18 Freiwilligen der Hospizgruppe Vinschgau begleiten schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen bereits seit fast zwölf Jahren auf dem schweren Weg des Abschiednehmens. „Es geht um Beziehungsarbeit und Beziehungspflege. Dadurch beugt die Hospizbewegung der Vereinsamung und dem Alleinsein von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen vor“, betonte Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler bei der Eröffnung der neuen Koordinationsstelle. Außerdem entlasten die Hospiz-MitarbeiterInnen Angehörige von schwerkranken Menschen.Bis heute wurden die Vinschger Hospiz-Freiwilligen durch die Koordinationsstelle in Meran betreut. „Auch die Anfragen nach Begleitungen hat bisher die Koordinatorin in Meran koordiniert. Allerdings ergaben sich durch die räumliche Distanz immer wieder ungünstige Situationen“, erklärte der Leiter der Caritas Hospizbewegung, Günther Reederlechner. Mit der neuen Koordinationsstelle in der Schlanderser Hauptstraße 131 reagiert die Caritas auf die stetig steigende Nachfrage nach qualifizierter Sterbe- und Trauerbegleitung.