Die sinnvollen Geschenke haben auf diese Weise gleich drei Mal Freude bereitet: dem Schenkenden, dem Beschenkten und den eigentlichen Nutznießern in Afrika, Südamerika, Serbien und hier in Südtirol.Sie haben damit Hilfe bekommen, um schwierige Situationen zu überstehen: Die einen Brennholz, die anderen Schuhe, wieder andere eine nahrhafte Mahlzeit und ein warmes Bett zum Übernachten. „Diese Geschenke helfen gegen die Armut und ermöglichen armen Menschen eine neue Perspektive“, bedanken sich die Direktoren Franz Kripp und Paolo Valente bei den Spendern. „Schenken mit Sinn“ funktioniert so, dass jemand einer anderen Person symbolisch zum Beispiel einen Esel schenkt, den in Wirklichkeit aber eine Familie in Äthiopien oder Eritrea bekommt. Die Freude ist damit doppelt: Der Beschenkte hierzulande freut sich darüber, dass in seinem Namen anderen Menschen in den verschiedensten Orten dieser Welt oder in Südtirol geholfen wird, und die eigentlich Beschenkten freuen sich darüber, dass ihr Leben besser wird. Die Geschenke im DetailIm Detail sind über „Schenken mit Sinn“ in einem Jahr 1.863 Schulpakete, 1.245 Ziegen, 1.580 Obstbäumchen, 538 Esel, 38 Bienenvölker, 934 Hühnerscharen in Afrika verteilt und 19 Brunnen errichtet worden. In Bolivien wurden 475 Schuhe an Schulkinder verschenkt und in Serbien erhielten alte Menschen insgesamt 180 Kubikmeter Brennholz.In Südtirol freuten sich Obdachlose über 218 Mahlzeiten und Nächte in einem warmen Bett, 109 Familien über einen Heizkostenbeitrag, 170 weitere über Lebensmittel. 135 Flüchtlinge, die noch keinen Platz in einer Struktur hatten, bekamen über “Schenken mit Sinn” eine Woche lang warme Mahlzeiten. Die Spendensumme insgesamt beträgt 198.883 Euro. stol