Auf der Pressekonferenz in Bozen wurde das Projekt vom Konsortium Carsharing Südtirol Alto Adige den Medien vorgestellt, mit dabei die Pionier-Gemeinden Bozen, Meran und Mals.Bürgermeister Luigi Spagnolli unterstrich, dass das Projekt in Bozen sicher auf gute Resonanz stoßen werde. "Unsere Familien sind reif genug, sich das zu überlegen".Für viele werde das Projekt die willkommene Gelegenheit bieten, sich zu überlegen, ob man nicht auf das Zweitauto oder das Erstauto verzichten könnte.Bereits jetzt würden von den 400.000 täglich in der Stadt zurückgelegten Wegen 60 Prozent zu Fuß oder mit dem Rad und nicht mit dem Auto zurückgelegt.Außerdem sei ein eigenes Auto kostenintensiv, auch wenn man nicht damit fahre. "Wir können mit diesem Projekt beispielgebend für ganz Italien sein", so Spagnolli.Start im SeptemberWie funktioniert Carsharing? In den beteiligten Gemeinden wird ein Autopark angeboten, auf den man als Mitglied für Fahrten zurückgreifen kann.Die Kosten seien dabei mit jenen eines eigenen Autos nicht vergleichbar, so Spagnolli.Außerdem sei die Initiative umweltfreundlich, flexibel und bequem, weil auch die Instandhaltung und Erneuerung der Autos vom Konsortium vorgenommen wird.Das Projekt startet im September. Interessierte könne sich aber bereits vorher anmelden.Getragen wird die Initiative Konsortium Carsharing Südtirol Alto Adige mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Bozen, Meran, Mals, der Autonomen Provinz Bozen (Abteilung Mobilität), dem KVW, der Legacoopbund und der Confcooperative, dem Südtiroler Energieverband, Raiffeisen und Volkswagen.