Dienstag, 31. März 2020

„Charlie Hebdo“-Prozess auf September verschoben

Der wegen des Coronavirus verschobene Prozess rund um den islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins „Charlie Hebdo“ soll im September beginnen.

Der Anschlag auf  „Charlie Hebdo“ fand am  7. Januar 2015 statt.
Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ fand am 7. Januar 2015 statt. - Foto: © APA/epa / ETIENNE LAURENT
Die Pariser Antiterror-Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag entsprechende Berichte, wonach der Prozess nun vom 2. September bis 10. November gehen soll. Er hätte eigentlich am 4. Mai beginnen sollen. Bei dem Prozess sollten 14 Verdächtige auf der Anklagebank sitzen. Sie werden verdächtigt, die Attentäter logistisch unterstützt zu haben.

Bei den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“ sowie eine Polizistin und einen jüdischen Supermarkt waren im Januar 2015 insgesamt 17 Menschen aus dem Leben gerissen worden. Polizisten erschossen die 3 islamistischen Täter.

Die Ermittlungen der Justiz betreffen die gesamte Anschlagsserie, die sich über mehrere Tage hinzog. Die Angriffe leiteten eine beispiellose Terrorserie in Frankreich ein, bei der rund 250 Menschen getötet wurden.

dpa