Donnerstag, 04. Oktober 2018

Cherly Rinner: Gutachten soll Aufschluss geben

Vor rund 3 Wochen machte eine traurige Nachricht in Südtirol – vor allem am Ritten – die Runde. Die 18-jährige Cherly Rinner war am Rande eines Festivals in Oberösterreich tödlich verunglückt. Wochen später sind die genauen Umstände ihres Todes weiter unbekannt, die Staatsanwaltschaft wartet auf das toxikologische Gutachten.

Cherly Rinner war am Rande eines Festivals in Oberösterreich tödlich verunglückt.
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Cherly Rinner war am Rande eines Festivals in Oberösterreich tödlich verunglückt.

Cherly Rinner aus Oberbozen befand sich mit einigen Bekannten am späten Samstagabend, dem 8. September, im oberösterreichischen St. Pantaleon (Bezirk Braunau). Sie wollten gemeinsam das Magoca-Festival besuchen, doch Cheryls Rave-Ausflug endete tödlich. (STOL hat berichtet)

Die junge Frau soll, so hieß es damals, mit einem Begleiter auf der Gemeindestraße Richtung Festivalgelände gegangen sein, als ihr plötzlich schlecht wurde. Laut dem Bürgermeister der Gemeinde St. Pantaleon im oberösterreichischen Innviertel, Valentin David, habe man die junge Frau in ein angrenzendes Gebäude gebracht, das die Organisatoren des Festivals gemietet hatten. Sie habe sich dort ausruhen sollen. Cherly Rinner ging allerdings in den ersten Stock des ehemaligen Gasthauses, in dem sich eine Dachterrasse befindet. Was auf der Dachterrasse dann genau vorgefallen ist, ist auch Wochen nach dem tödlichen Unfall unbekannt. Gegen 23 Uhr stürzte das Mädchen über die Brüstung der Terrasse, fiel an die 4 Meter in die Tiefe und schlug dort auf einem Asphaltboden hart auf. 

Bemühungen der Retter waren umsonst

Sanitäter des Roten Kreuzes, die ebenfalls in dem Haus untergebracht waren, eilten sofort zu Hilfe und reanimierten die 18-Jährige, die dann umgehend ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort starb sie aber an der Schwere ihrer Kopfverletzungen.

Am Montag darauf war der Leichnam obduziert worden, Fremdverschulden schloss der Erste Staatsanwalt von Ried im Innkreis, Alois Ebner, aus. Zeugen wurden einvernommen, ermittelt wird laut Staatsanwalt Ebner aber gegen niemanden.

Die Staatsanwaltschaft ordnete aber ein toxikologisches Gutachten an. Damit soll festgestellt werden, ob die 18-Jährige Substanzen im Blut hatte. Laut einem Bericht der Tageszeitung „Österreich“ erwartet sich die Staatsanwaltschaft vom Gutachten Aufschluss über die Umstände des Todes.
Ursprünglich hieß es, dass die Ergebnisse des Gutachtens innerhalb von 2 bis 3 Wochen vorliegen sollten.

D/aw

stol