Samstag, 23. Dezember 2017

Christbaum in Neapel gestohlen und zerstückelt wiedergefunden

Italienische Städte haben diese Weihnachten wenig Glück mit ihren Christbäumen. Ein Baum in der Galleria Umberto, einer Jugenstil-Passage im Herzen Neapels, ist einen Tag nach seiner Illumination gestohlen worden.

Ein Baum in der Galleria Umberto, einer Jugenstil-Passage im Herzen Neapels, ist einen Tag nach seiner Illumination gestohlen worden. Symbolbild
Ein Baum in der Galleria Umberto, einer Jugenstil-Passage im Herzen Neapels, ist einen Tag nach seiner Illumination gestohlen worden. Symbolbild - Foto: © shutterstock

Die vor einem historischen Kaffeehaus aufgestellte Tanne wurde offenkundig von einer Jugendbande gestohlen und mit einer elektrischen Säge zerstückelt, berichtete die Polizei. Teile der Tanne wurden unweit der Quarteri Spagnoli (Spanischen Vierteln) im Zentrum der Altstadt wiedergefunden.

Die Polizei berichtete, dass Jugendbanden in der Nacht immer wieder Vandalenakte im Zentrum Neapels begehen.

Rom hat seinen „toten Christbaum“

In Rom bleibt der „tote Christbaum“ auf der zentralen Piazza Venezia auf seinem Platz. Die Fichte aus dem Trentiner Fleimstal wurde beim Transport nach Rom schwer beschädigt. Die Äste hängen jämmerlich herunter.

Internet-Surfer verglichen den Christbaum mit einer „Klobürste“. „Spelacchio“ wurde die von der römischen Bürgermeisterin Virginia Raggi höchstpersönlich illuminierte Fichte getauft, was „ausgerupft“ bedeutet.

apa

stol