Dass Südtirol angesichts immer neuer Nächtigungsrekorde keine Bewerbung nötig hätte, scheint laut eigenen Angaben und anderweitiger Bemühungen nicht der Fall. Umso erstaunlicher ist, dass das Angebot aus Wien ausgeschlagen wurde. <BR /><BR />Für den Spender des Weihnachtsbaumes am Rathausplatz ist nämlich jedes Jahr ein kostenloser Stand am Christkindlmarkt reserviert. Dieses Angebot haben Südtirols Touristiker ausgeschlagen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="968086_image" /></div> <BR /><BR /><BR /> „Das war einfach alles sehr kurzfristig“, sagt Lukas Comploi von der IDM. Bei längerer Planung wäre es kein Problem gewesen, einige Studenten zu finden, die Südtirol unterm Weihnachtsbaum am Wiener Rathausplatz bewerben hätten können. <BR /><BR />Auch eine Umfrage unter Südtirols Tourismusorganisationen, den Stand, wie von anderen Bundesländern praktiziert, reihum zu besetzen, sei leer ausgegangen. „Zudem wäre es aufgrund der Marktordnung nur möglich gewesen, Prospekte zu verteilen.“ Hätte man Südtirol richtig erlebbar machen können, wäre das eine andere Sache gewesen. „So aber haben wir eine Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht und die ist eindeutig negativ ausgefallen“, so Comploi. Deshalb auch der freiwillige Verzicht. <BR /><BR />Vielleicht klappt es in 10 Jahren, dann nämlich, wenn Südtirol wieder an der Reihe ist, den Baum vor dem Wiener Rathaus zu spendieren.<h3> Dem Baum fehlen viele Äste</h3>Dann dürften die Wiener vielleicht auch wieder mehr Freude mit dem Baum aus Südtirol haben. Beim Aufstellen der 28 Meter hohen und 115 Jahre alten Fichte, die im Rautal im Gadertal eigens für Wien gefällt worden ist, gab’s Stirnrunzeln. Der Grund dafür: Auf der einen, dem Weihnachtsmarkt zugewandten, Seite war der Baum zwar voll und grün. Auf der anderen, dem Rathaus zugewandten Seite fehlen ihm aber zahlreiche Äste – ein Umstand der auch dem Transport über rund 600 Kilometer geschuldet ist. <BR /><BR />Ein wenig nachgebessert und entsprechend beleuchtet, erstrahlt der Baum jetzt in voller Pracht – sehr zur Freude Tausender von Christkindlmarktbesuchern.<BR />