Samstag, 22. Februar 2020

Corona: Sanitätsbetrieb schlägt Schließung der Uni und Kinderhorte vor

Der Generaldirektor des Sanitätsbetriebes Florian Zerzer und der geschäftsführende Sanitätsdirektor Pierpaolo Bertoli haben am Samstagabend dem Landeshauptmann Arno Kompatscher und dem zuständigen Landesrat Thomas Widmann vorgeschlagen, die Universität Bozen, die Kindertagesstätten und die Kinderhorte für die kommende Woche zu schließen.

Es soll sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handeln.
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Es soll sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handeln. - Foto: © APA/afp / JANE BARLOW
Dies auch nach gemeinsamer Absprache mit dem Trentino, das diese Maßnahme am Samstag ebenfalls beschlossen hat.

Es handelt sich hierbei um eine reine Vorsichtmaßnahme, wie sie auch in anderen Regionen, beispielsweise im Veneto und der Lombardei, getroffen worden sind. Wie berichtet, sind dort etwa 50 Menschen mit dem Covid-19 infiziert, 2 Personen starben vermutlich daran.

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Wie berichtet, gilt für Südtirol nach wie vor, dass die Situation unter Kontrolle ist. Derzeit werden 3 Patienten in der Abteilung für Infektiologie im Krankenhaus Bozen den Tests zur Feststellung einer möglichen Coronavirus-Infektion unterzogen, auch wenn diese Patienten nicht als Verdachtsfälle im engeren Fall klassifiziert werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden, sobald diese definitiv vorliegen, mitgeteilt.

Notfallplan wurde erstellt

In der Sitzung der Task-force wurde auch ein Bettenplan erstellt, sollte es tatsächlich, unvorhergesehen wie in der Lombardei, zu mehreren Fällen einer Infektion kommen. Auch den Ärzten für Allgemeinmedizin wird innerhalb morgen eine Mitteilung hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise zugeschickt.



stol