Donnerstag, 30. September 2021

Corona-Trend in Österreich positiv, Kommission trotzdem besorgt

Obwohl der Corona-Trend in Österreich aktuell in die richtige Richtung weist, ist die Ampel-Kommission besorgt.

So ist die Corona-Lage in Österreich.
So ist die Corona-Lage in Österreich. - Foto: © 123rf./sabes
In einer Stellungnahme nach der donnerstägigen Sitzung des Gremiums wird die Lage als „instabil“ beschrieben. Empfohlen wird, noch nicht Immunisierte mit Impfeinladungen persönlich anzuschreiben. Steigen die Fallzahlen, wird angeraten, frühere (nicht näher definierte) Maßnahmen wieder einzuführen.

Argumentiert wird seitens der Kommission mit einem Blick auf die Vergangenheit. So habe sich 2020 die Verdoppelungszeit der Infektionszahlen von Mitte Oktober bis Ende des Monats von 20 auf sieben Tage ungünstig entwickelt. Vor dem Hintergrund des in einigen Bundesländern schon jetzt erhöhten Belags der Intensivstationen und des zu erwartenden saisonalen Effekts wird eine engmaschige Beobachtung des Geschehens eindringlich empfohlen.

Das ist auch der Grund, wieso in allen Bundesländern die Risikostufe an den Schulen bei 2 bleibt. Die Kommission empfiehlt, es zumindest eine weitere Woche dabei zu belassen. Die Steiermark hatte in dem Gremium auf Stufe eins gedrängt, womit ein Unterricht praktisch wie in Vor-Corona-Zeiten möglich geworden wäre. Beim Beschluss in der Kommission gab es zwei Enthaltungen.

Stufe zwei bedeutet dagegen, dass ungeimpfte Schüler weiter dreimal die Woche testen müssen, für geimpfte bzw. genesene entfällt die Testpflicht. Alle Kinder und Jugendlichen müssen außerhalb der Klasse weiter Maske tragen, Schulveranstaltungen wie Ausflüge können stattfinden, Elternabende in Präsenz vonstatten gehen, aber mit Maskenpflicht.

apa