Dienstag, 10. März 2020

Coronavirus-Fall bei EZB: Rund 100 Beschäftigte im Homeoffice

Bei der Europäische Zentralbank (EZB) gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall in der Belegschaft. Ein Teammitglied sei positiv auf den neuartigen Erreger getestet worden, teilte die Notenbank mit Sitz in Frankfurt mit. Geschlecht und Nationalität nannte die EZB auch auf Nachfrage am Dienstag nicht.

Auch in Deutschland gibt es immer mehr Coronavirus-Fälle.
Auch in Deutschland gibt es immer mehr Coronavirus-Fälle. - Foto: © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ
Etwa 100 Kollegen, die in der Nähe tätig waren, sollen nun vorsichtshalber vorübergehend von zu Hause aus arbeiten. „Die EZB führt eine gründliche Reinigung potenziell betroffener Büroräume durch“, hieß es in einer Mitteilung.

Die EZB hatte am Montag testweise ihre Belegschaft ins Homeoffice geschickt. Dabei ging es vor allem darum, die IT für den Fall zu testen, dass bei einer weiteren Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 die etwa 3700 Beschäftigten der Notenbank zum Großteil oder gar nicht in ihren Büros arbeiten können. Dieser Test sei erfolgreich verlaufen, erklärte die Notenbank. Die Zinssitzung der EZB mit anschließender Pressekonferenz am Donnerstag (12.3.) soll wie geplant stattfinden.

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dpa

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