Donnerstag, 16. Juli 2020

Coronavirus in Nord- und Südamerika weiter auf Vormarsch

Das Coronavirus breitet sich in Nord- und Südamerika weiter rasend schnell aus.

Neue Rekordwerte bei der Virusausbreitung in den USA.
Neue Rekordwerte bei der Virusausbreitung in den USA. - Foto: © APA (Symbolbild/AFP) / HANDOUT
In den USA wurde bei den Neuinfektionen ein neuer Rekordwert erreicht: Binnen 24 Stunden registrierte die Johns-Hopkins-Universität 67.632 neue Ansteckungsfälle. Die Zahl der Corona-Toten sei um 795 auf mehr als 137.200 gestiegen. In Brasilien gibt es knapp 40.000 Neuinfektionen.

Erst am Samstag hatten die USA mit mehr als 66.500 Corona-Fällen einen Höchststand bei den täglich festgestellten Neuinfektionen verzeichnet. In den USA breitet sich das neuartige Virus seit einigen Wochen wieder verstärkt aus. Betroffen sind vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen. Insgesamt liegt die Zahl der erfassten Infektionsfälle im Land den Angaben der Johns-Hopkins-Universität zufolge inzwischen bei 3,49 Millionen.

Die USA sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Dies gilt sowohl für die Infektions- als auch die Totenzahlen. Zuletzt waren immer neue Rekordstände bei den Ansteckungszahlen verzeichnet worden.

In Lateinamerika und der Karibik stieg die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit der Pandemie unterdessen auf mehr als 150.000. Nach einer AFP-Zählung verzeichnete die Region am Mittwoch offiziell 151.022 Todesopfer und 3,54 Millionen Infektionen. Damit steht die Region an zweiter Stelle hinter Europa, wo insgesamt 203.793 Menschen starben.

In Brasilien meldete das Gesundheitsministerium 39.924 Neuinfektionen, womit die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1,966 Millionen gestiegen ist.

apa