Und was antwortet er auf die Kritik der SVP, wonach er „ungeprüft Projekte von Privaten übernehme“? „Ich bin offen für konstruktive Kritik. Wir befassen uns seit 2 Jahren mit diesem Thema. Der Fortgang des Projektes war unter den Augen aller. Reinhard Bauer ist Teil der Koalition. Er kann und soll jetzt nicht auf Opposition machen“, meinte Dal Medico. <BR /><BR />„Wir reden seit 2 Jahren davon, die Unterlagen waren für alle einsehbar. Die SVP braucht nun nicht so zu tun, als wäre sie in der Opposition. Insofern überrascht mich die Kritik.“ Der Wahlkampf ist endgültig in der heißen Phase.<h3> „Hier ist nichts passiert, was nicht änderbar wäre“</h3>Bürgermeister Dal Medico holte zunächst weit aus zum Thema Wohnen und Projekte in Meran – bis hin zur Zukunftsmusik Kasernenareal. Um dann zurückzukommen zu den 2 Projekten, die sowohl den Grünen als auch der SVP Bauchweh bereiten. „Ich kann beruhigen. Hier ist nichts passiert, was nicht änderbar wäre“, betonte er. <BR /><BR />Stadtbaumeister Wolfram Pardatscher erklärte, dass diese Projekte bereits im Juli 2020 als „PRU-Projekte (sie werden im Bauleitplan als Zone zur städtebaulichen Umstrukturierung ausgewiesen, Anm. d. Red.) eingereicht wurden.<h3> Erster Schritt zu Bauleitplanänderung gemacht</h3> Jetzt wurde erst der erste Schritt zu einer Bauleitplanänderung gemacht. Auch mit einer Bauleitplanänderung ist noch kein Akt in Stein gemeißelt“, so Pardatscher. Die Grünen hatten davor gewarnt, dass mit der Verabschiedung der Bauleitplanänderung im Gemeinderat – aller Voraussicht nach Mitte März –, den Investoren bereits Rechte erwachsen würden – und zwar die Kubatur von 76.000 Kubikmetern im Fall der Ex-Cafa samt Gebäudehöhe von 33 Metern und rund 30.000 Kubikmeter und 35 Meter Gebäudehöhe im Fall des Ex-Marinello-Areals zu verbauen. „Der Gemeindeausschuss kann dies mit jedem Beschluss ändern“, so Pardatscher.<BR /><BR />Pardatscher von Beruf Architekt habe auch kein Problem mit der Gebäudehöhe von 33 Metern des Ex-Cafa-Projektes. Man könnte diese Gebäudereihe auch als eine Art Stadtmauer sehen: „Natürlich werden wir nicht Dubai bauen“. Dal Medico kann sowohl mit Gebäudehöhe – „die Gebäude sind gleich hoch wie die bestehenden Bäume“ – als auch mit den 76.000 Kubikmeter Kubatur leben. „Allein das alte Hauptgebäude umfasst diese Kubatur. Es wird also weniger verbaut wie die heutige Bestandskubatur. Die 30.000 Kubikmeter am Ex-Marinello-Areal erscheinen mir auch etwas zu viel“, so Dal Medico.<h3> „Sonst bleiben uns diese Gebäudekadaver bestehen“</h3>Und noch eine Sorge versuchte Dal Medico zu entkräften. „Auf jeden Fall entsteht leistbares Wohnen, Wohnungen mit Preisdeckelung. All dies wird genau festgeschrieben. Für die Investoren muss es sich auch rechnen, sonst bleiben uns diese Gebäudekadaver bestehen“, so Dal Medico. Nun werde man sich mit allen an einen Tisch setzen, um bis zur Gemeinderatssitzung weitere Details zu klären.<BR /><BR />Und was antwortet er auf die Kritik der SVP, wonach er „ungeprüft Projekte von Privaten übernehme“? „Ich bin offen für konstruktive Kritik. Wir befassen uns seit 2 Jahren mit diesem Thema. Der Fortgang des Projektes war unter den Augen aller. Reinhard Bauer ist Teil der Koalition. Er kann und soll jetzt nicht auf Opposition machen“, meinte Dal Medico.