1974 wurde das letzte Teilstück der Brennerautobahn für den Verkehr freigegeben. Am 11. April 1974 war es schließlich so weit, die A22 war auf ihren kompletten 313,5 Kilometern befahrbar. Pünktlich zum Osterwochenende nutzten tausende Fahrzeuge die gerade eben fertig gestellte Autobahn. Seitdem passierten Millionen Autos jährlich die Autobahn. Noch im ersten Jahr rollten 16,7 Millionen Fahrzeuge über die A22, darunter rund fünf Millionen Transportfahrzeuge. Schon damals brachte dies Einnahmen von elf Milliarden Lire. Die Autobahn kostete 243 Milliarden Lire, was im Durchschnitt 780 Millionen pro Kilometer entspricht. Der zweifelsohne teuerste Streckenabschnitt war zwischen Bozen und Klausen mit Kosten von über 2 Milliarden pro Kilometer. stol