<BR /><BR />Keine „klassische“ Dienstreise: Oberst Rivola brach kürzlich in Bozen auf, um nach einem Zwischenhalt beim frischgebackenen Kommandanten der Kompanie Schlanders, Hauptmann Filippo Giacchero, weiter über die westliche Landesgrenze in die Schweizer Kantone Graubünden und Tessin zu fahren.<h3> Diebesgut im Wert von mehreren Zehntausend Euro an der Grenze sichergestellt </h3>Schon vor der Grenzüberschreitung konnte Giacchero Rivola dabei konkrete Beispiele für den Erfolg der Zusammenarbeit mit den Schweizer Kollegen nennen: So wähnen sich organisierte Gruppen von Kriminellen, die in der Schweiz E-Bikes im Wert von mehreren Zehntausend Euro gestohlen haben, jenseits der Grenze zu Südtirol in Sicherheit vor der Justiz. <BR /><BR />Doch sie irren sich: Die Kantonspolizei in Graubünden hat längst die Carabinieri in Südtirol informiert, die in Glurns und im Münstertal schon darauf warten, dass ihnen die Langfinger ins Netz gehen. <h3> Positive Auswirkungen auf gefühlte Sicherheit in der Bevölkerung </h3> „Die Kollegen in Südtirol anzurufen ist mittlerweile so, als ob wir mit unseren eigenen Abteilungen kommunizieren würden“, bestätigte auch Leutnant Andrea Mittner, Regionenchef von Engiadina in der Graubündner Kantonspolizei. Nicht selten sind Kantonspolizisten und Carabinieri an der Grenze gemeinsam auf Streife – allein ihr Anblick steigert die gefühlte Sicherheit der Bürger. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1083714_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Und gerade um eine Intensivierung der Kooperation ging es beim Treffen, zu dem Oberst Rivola in die Graubündner Hauptstadt Chur reiste: Gemeinsam mit Oberst Walter Schlegel (Kommandant der Polizei Graubünden), Oberst Matteo Cocchi (Kommandant der Polizei des Kantons Tessin) sowie Major Marco Steck (Abteilung Planung) und Hauptmann Andrea Wehrmüller (Schweizer Koordinator des Zentrums für Zusammenarbeit und Zollpolizei in Chiasso) betonte er die Bedeutung nicht nur des Informationsaustausches zur operativen Tätigkeit, sondern auch die gemeinsamen Trainingseinheiten, um wie ein eingespieltes Team auf jegliche Gefahr reagieren zu können. <BR /><BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-66934221_quote" /><BR /><BR /><BR />Dabei lernen die Beamten auch, die Ausrüstung der Kollegen aus dem jeweiligen Nachbarland zu benutzen – einschließlich Schusswaffen. „Es ist Zeit, dass noch mehr Beamte für diese Tätigkeit ausgebildet werden“, lautet Rivolas Fazit zum Abschluss des Treffens am Polizeikommando in Chur.