Dienstag, 24. Dezember 2019

Damit der Christbaum nicht Feuer fängt

In der Weihnachtszeit gibt es wohl nur wenige Haushalte, in denen keine Kerzen brennen. Sie bringen die richtige Stimmung ins Haus, verlangen aber auch einen korrekten Umgang, damit die Besinnlichkeit nicht zur Katastrophe wird. Bei den Profis an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian hat sich Südtirol Online einige Tipps geholt.

Mit einem Kübel Wasser kann man versuchen, einen brennenden Christbaum zu löschen. - Foto: © fm
Zum Aufstellen eines Christbaums ist eine kipp- und standsichere Vorrichtung nötig.

„Ein Christbaum ist immer so aufzustellen, dass im Falle eines Brandes der Raum noch ungehindert verlassen werden kann“, erklärt Christoph Oberhollenzer, der Direktor der Landesfeuerwehrschule.

„Beim Aufstellen des Baums soll ein Schutzabstand von mindestens 50 Zentimetern zu Vorhängen, Wandtäfelungen, Decken, Möbeln usw. eingehalten werden.“

Als Baumschmuck sollen möglichst keine brennbaren Stoffe wie Papier, Watte und Zellwolle verwendet und ein Sicherheitsabstand zu den Kerzen eingehalten werden.

„Für Wachskerzen bitte Kerzenhalter aus Metall mit Kugelgelenk verwenden“, rät der Schulleiter.

„Die Kerzen müssen stets senkrecht nach oben und nicht zu nahe unter oder neben einem Zweig in die Halter gesteckt werden. Zudem sollen sie immer von oben nach unten angezündet und dann in umgekehrter Reihenfolge, also von unten nach oben, ausgelöscht werden.“

Und ein Christbaum sollte nie unbeaufsichtigt sein, wenn die Kerzen brennen.

Weiters sollen Kerzen nur dann angezündet werden, wenn der Baum noch nicht ausgetrocknet ist.

Sehr wichtig ist darüber hinaus, bei einem Christbaum einen Kübel Wasser für den Ernstfall bereitzuhalten.

Und sollte ein Christbaum tatsächlich Feuer fangen, sollte man sofort einen Löschversuch mit Wasser starten.

Gelingt dieser Versuch aber nicht, soll kein weiteres Risiko eingegangen und die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

fm