Donnerstag, 05. März 2015

"Damit die Chancen zur Bekämpfung von Tumorerkrankungen steigen"

Die Primeln gilt gemeinhin als Hoffnungsbote. Rund um den Tag der Frau wird der Frühlingsbote im Rahmen einer landesweiten Aktion verteilt. Auch Renate Gebhard, Vorsitzende der Landesfrauenbewegung, stellte sich an mehrere Stände, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln. Warum, das verrät sie STOL im Interview.

Auch sie wird Primeln verteilen: Renate Gebhard.
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Auch sie wird Primeln verteilen: Renate Gebhard. - Foto: © D

Drei Fragen an Renate Gebhard, die Vorsitzende der Landesfrauenbewegung, die die Primelaktion (STOL hat berichtet, siehe genaue Termine) heuer zum 15. Mal organisiert

Südtirol Online: Wem kommen die Primeln zugute?

Renate Gebhard, Vorsitzende der Landesfrauenbewegung: Der volle Betrag geht wie immer an das Tiroler Krebsforschungsinstitut. Das ist ein privater Verein, der sich nur durch Spenden und Forschungsprojekte finanziert, letztes Jahr wurde unser Beitrag vor allem für die Forschung zur Bekämpfung und Behandlung von Tumoren bei Kindern verwendet.

STOL: Warum liegt Ihnen diese Aktion so am Herzen?

Gebhard: Mit dieser Aktion unterstützen wir einen wichtigen Forschungszweig, denn auch in Südtirol erkranken jedes Jahr rund 3000 Männer und Frauen an Krebs. Wir als Frauenbewegung wollen einen Beitrag dazu leisten, dass die Chancen zur Bekämpfung von Tumorerkrankungen steigen. 

STOL: Werden Sie selbst auch Primeln verteilen?

Gebhard: Ich verkaufe am Sonntag wie jedes Jahr in Latzfons Primeln. Am Samstag werde ich auch bei einigen Ständen vorbeischauen. Im ganzen Land werden aber über hundert engagierte Frauen in kleinen wie in großen Gemeinden sein, die diese tolle Aktion unterstützen. 

hnen allen möchte ich daher danken, sowie den Gärtnereien, die die Primeln vielfach zu einem sehr günstigen Preis abgeben, und auch allen Unterstützerinnen der Primelaktion.

stol

stol