Samstag, 03. Oktober 2015

Damit die Seele nicht weinen muss

Um aufzurütteln, aufzuklären, zu informieren und zu sensibilisieren wurde kürzlich das Projekt "Meine Seele weint" ist Leben gerufen. Es soll "verstummten Kindern eine Stimme geben" und auf Gewaltsituationen in Familien aufmerksam machen.

Mit passenden Grafiken von Jochen Gasser wird auf die Situation von Kindern in häuslichen Gewaltsituationen aufmerksam gemacht.
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Mit passenden Grafiken von Jochen Gasser wird auf die Situation von Kindern in häuslichen Gewaltsituationen aufmerksam gemacht.

Was fühlen Kinder, wenn sie Gewalt oder Vernachlässigung erleben? Wie wird dadurch ihre Entwicklung verändert und mit welchen Folgen muss gerechnet werden? Und wie kommt es, dass Gewalt in einer Beziehung überhaupt ausgehalten werden kann? Dies sind nur einige der zentralen Fragen, mit denen sich das Projekt "Meine Seele weint" auseinandersetzt.

Information auf mehreren Kanälen

Grundlage der Initiative ist das gleichnamige Buch von Monika Habicher, in welchem - auf Grundlage einer wahren Begebenheit - mit den Worten eines Kindes ein Einblick in das Thema der Gewalt in der Familie gegeben wird. 

Passend zu diesem Buch wurden nun jedoch noch einige weitere Aktionen gestartet, um auf die Thematik aufmerksam zu machen. So wurde unter www.meine-seele-weint.it eine Webseite zur Beschaffung von Informationen eingerichtet. Hier finden sich Erklärungen von Experten ebenso wie Hinweise auf Einrichtungen, die mögliche Hilfe anbieten können. 

Die Jugendlichen selbst werden hingegen mit einer Postkartenaktion angesprochen, während ein Video mit Thomas Hochkofler und ein passendes grafisches Konzept von Jochen Gasser das Projekt zusätzlich untermauern. 

 

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stol/deb

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