Sonntag, 12. Dezember 2021

Damoklesschwert „Orange Zone“ über Südtirol

Südtirol ist derzeit „Gelbe Zone“. Doch nicht nur die Infektionszahlen steigen, auch die Zahl der Intensiv- und Krankenhauspatienten. So rückt Südtirol immer näher an die Schwelle zur „Orangen Zone“.

Noch ist Südtirol „Gelbe Zone“, doch die Gefahr in die „Orange Zone“ abzurutschen steigt.
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Noch ist Südtirol „Gelbe Zone“, doch die Gefahr in die „Orange Zone“ abzurutschen steigt. - Foto: © shutterstock
Es gibt 3 Richtwerte, die überschritten werden müssen, damit das Realität wird, was wohl niemand will in Südtirol, nämlich zur „Orangen Zone“ zu werden: Die Wocheninzidenz bei den Corona-Infektionen, die Zahl der Krankenhauspatienten auf Normalstation und die Zahl der Corona-Intensivpatienten.

Um „Gelbe Zone“ zu bleiben, ist es erforderlich, dass zumindest einer der 3 Richtwerte nicht überschritten wird. Bei der 7-Tagesinzidenz ist Südtirol schon längst über dem Richtwert, nun hat man auch bei den Intensivpatienten die Obergrenze von 20 Intensivpatienten erreicht.

Nur bei den auf Normalstationen behandelten Infizierten – derzeit sind es 92 – ist Südtirol noch unter dem Grenzwert von 150 Patienten. Wird auch dieser überschritten, rutscht Südtirol in die „Orange Zone“.

Das würde vor allem für ungeimpfte Personen eine Reihe von strengen Einschränkungen mit sich bringen. Sie dürften dann laut gesamtstaatlichem Protokoll die eigene Gemeinde nicht mehr verlassen.

sor

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