Mittwoch, 02. Januar 2019

Damoklesschwert über Sabbatjahr

Sabbatjahr im öffentlichen Dienst auf der Kippe: Weil das NISF/INPS Zweifel aufwirft, ob es sich um Teilzeitarbeit handelt, hat der Sanitätsbetrieb vorsorglich alle Mitarbeiter „zurückgepfiffen“, die mit dem gestrigen 1. Jänner ins freie Jahr starten wollten. Das berichten die "Dolomiten" in ihrer Mittwochsausgabe.

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„Wir wollen niemanden blockieren, können aber derzeit nicht garantieren, dass dieses freie Jahr für die Rente anerkannt wird“, sagt Generaldirektor Florian Zerzer.

Das sog. Sabbatjahr im öffentlichen Dienst funktioniert seit vielen Jahren reibungslos: Wer es in Anspruch nehmen will, leistet 4 Jahre 100 Prozent Dienst zu einem Gehalt von 80 Prozent und kann im Gegenzug ein fünftes freies Jahr antreten.

Während sich das junge Angestellte mit Familie und Darlehen am Hals kaum leisten können, ist es vor allem bei älteren Mitarbeitern beliebt, die wenige Jahre vor der Pensionierung einfach einmal eine Auszeit brauchen.

Diese jedoch ist jetzt in Frage gestellt. Hintergrund sind unterschiedliche Regelungen zwischen Staat und Südtiroler Lokalkörperschaften. 

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol