Und wenn die Zentrale ein Problem meldet, schwingt sie sich auf das Fahrrad zum Kontrollgang. <BR /><BR /><BR />Paula Bacher war Stadträtin und saß im Landtag. 71 Jahre jung und kein bisschen leise, bezeichnet sich Bacher als „eine von der konservativen Seite, aber trotzdem in die Zukunft gewandt“. <h3> „Übern Brenner ohne Pass – das ist Europa“</h3>Dass Europa Zukunft hat, davon ist Bacher felsenfest überzeugt. „Gemeinsam sind wir stärker, können Krisen besser bewältigen und nicht zuletzt weiterhin für Frieden in Europa sorgen“, sagt Bacher.<BR /><BR />Immer, wenn sie über den Brenner fährt, denkt sich Bacher „wie fein das doch ist, so ohne Pass und mit der gemeinsamen Währung unterwegs zu sein.“ <h3> Heute für viele selbstverständlich</h3>Dass es früher anders war, ist Bacher noch gut in Erinnerung. „Heute nehmen es die Leute für selbstverständlich und vergessen schnell, doch auch das ist Europa“, sagt Bacher.<BR /><BR /> Und so packt sie mit Mitstreitern gern die Handzettel der SVP und Herbert Dorfmann in ihre Handtasche und dreht ihre Runden in Brixen und Umgebung. <BR /><h3> Wirbt für moderaten Mittelweg </h3>Paula animiert, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und wirbt für einen moderaten Mittelweg. Europa dürfe „weder nach ultra-links, noch ultra-rechts“ abdriften. Und sie wirbt für Dorfmann als „gemäßigter Politiker, von dem ich weiß, dass er sich für Südtirol einsetzt.“<BR /><BR />Paula Bacher ist aber auch zur Stelle, wenn die Zentrale ein Problem wie vermeintlich abgerissene Plakate meldet. Dann schwingt sie sich auf das Fahrrad oder in den City-Bus zum Kontrollgang.