Laut den Forschern der Universität Osaka, ist es nicht die unterschiedliche Lebensweise von Mann und Frau – Keimzellen könnten eine Rolle bei der unterschiedlichen Lebenserwartung der Geschlechter spielen. <h3> Bei den Männchen verbesserte sich die Gesundheit, während bei den Weibchen das Risikoerhöht wurde</h3>Durch die Entfernung der Keimzellen bei den Killfischen näherten sich die Lebensspannen von Männchen und Weibchen nämlich an – und zwar folgendermaßen: Bei den männlichen Fischen verbesserte sich die Gesundheit von Muskeln, Knochen und Haut, während bei den Weibchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch einen Rückgang der Östrogen-Signalübertragung erhöht wurde. <h3> Verabreichung von aktivem Vitamin D verlängerte die Lebensdauer beider Geschlechter</h3>Die Forscher stellten auch fest, dass die Verabreichung von aktivem Vitamin D die Lebensdauer beider Geschlechter verlängerte, was darauf hindeutet, dass Vitamin-D-Signalübertragung ein Faktor für die Langlebigkeit bei Wirbeltieren, einschließlich des Menschen, sein könnte.<BR /><BR />Noch nicht ganz klar ist, welche genaue Rolle Vitamin D im Zusammenhang zwischen Fortpflanzung, Alterung und Lebensdauer spielt. Nichtsdestotrotz sei die Entdeckung, dass Keimzellen einen Einfluss haben könnten, äußerst wichtig, für die künftige Forschung, heißt es in einer Studie.