Mittwoch, 01. April 2015

Das allerletzte Baby aus dem Innichner Kreißsaal

Kurz bevor die Geburtenabteilung des Innichner Krankenhauses am Dienstag endgültig ihre Tore geschlossen hat, kamen dort noch zwei Mädchen zur Welt: Anna um 2.30 Uhr frühmorgens und Noemi um 21.45 Uhr, also tatsächlich "kurz vor Torschluss".

Noemi Frigerio, das allerletzte Baby mit Geburtsort im Krankenhaus Innichen.
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Noemi Frigerio, das allerletzte Baby mit Geburtsort im Krankenhaus Innichen. - Foto: © D

Auf den ersten Blick deutete am frühen Vormittag des 31. März auf der gynäkologischen Abteilung des Innichner Krankenhauses nichts darauf hin, dass dieser Tag ein besonderer für die Mitarbeiter ist.

Die Schwestern waren in ihre Arbeit vertieft, es wurde sauber gemacht, Dienstabsprachen wurden getätigt – alles so wie jeden Tag.

Eine Schwester brachte die zwei Kinder, die auf der Abteilung lagen, zu ihren Müttern. Es sind die Babys 49 und 50, die im heurigen Jahr in Innichen zur Welt gekommen sind, und es sind fast die letzten, in deren Dokumenten Innichen als Geburtsort aufscheinen wird.

Nachdem Baby Nr. 50 in den frühesten Stunden des Dienstags als drittes Kind einer Frau aus Santo Stefano di Cadore geboren wurde, erblickte um 21.46 Uhr noch ein weiteres Baby in Innichen das Licht der Welt: Noemi ist das Kind von Elfriede Steinmair und Gianpaolo Frigerio aus St. Martin/Gsies.

D/mt

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Eine Reportage über den gestrigen letzten Tag der Innichner Geburtenabteilung lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol