Freitag, 19. Oktober 2018

Das besondere Projekt „Wünschewagen“

Seit Anfang des Jahres erfüllen der Landesrettungsverein Weißes Kreuz und die Caritas der Diözese Bozen-Brixen mit dem Projekt „Wünschewagen“ schwerkranken Menschen ihre letzten Wünsche.

Der „Wünschewagen“ von Weißem Kreuz und Caritas ist seit heuer unterwegs. - Foto: Weißes Kreuz
Badge Local
Der „Wünschewagen“ von Weißem Kreuz und Caritas ist seit heuer unterwegs. - Foto: Weißes Kreuz

Es gibt wohl nichts Schöneres, als einem schwerkranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Angehörige tun sich oft schwer, weil sie nicht das geeignete Transportmittel haben und sich der Situation vielleicht auch nicht gewachsen fühlen. Daher haben das Weiße Kreuz und die Caritas das Projekt „Wünschewagen“ ins Leben gerufen. Rund 30 letzte Wünsche konnten schon erfüllt werden.

„Letzte Wünsche erfüllen kann helfen, dass ein Mensch am Ende seines Lebens auch abschließen kann. Viele Menschen wünschen sich noch einmal zu erleben, was sie stets erfüllt hat, oder zu tun, was sie sich schon lange gewünscht haben. Solche letzten Wünsche zu erfüllen, bringt Ruhe und Frieden“, sagt Agnes Innerhofer, die Leiterin der Caritas Hospizbewegung. Leider sei es oft so, dass schwerkranke Menschen nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. „Sie einen Tag lang wieder das erleben zu lassen, was für sie von Bedeutung war, das ist unser Ziel“, erklärt Barbara Siri, Präsidentin des Weißen Kreuzes.

Der „Wünschewagen“ erfüllt Herzenswünsche von schwerstkranken und sterbenden Menschen jeden Alters. Betroffene und Angehörige können ihn einmalig und für einen Tag in Anspruch nehmen – und zwar kostenlos. Für die Erfüllung der Wünsche bzw. der Fahrten ist das Projekt auf Spenden angewiesen.

Mehr über den „Wünschewagen“ erfahren Sie am Freitag im neuen „Dolomiten-Magazin“. Außerdem finden Sie darin eine Reihe weiterer interessanter Beiträge und das umfangreichste Fernsehprogramm Südtirols.

D

stol