Dienstag, 08. Oktober 2019

Blutbad von Kitzbühel: Alle Opfer aus kurzer Distanz erschossen

Nach dem Fünffachmord Sonntagfrüh in Kitzbühel hat die Obduktion der Leichen ergeben, dass alle fünf Opfer aus sehr kurzer Distanz erschossen wurden. Das Messer und der Baseballschläger, die der 25-jährige Beschuldigte bei sich hatte, wurden bei der Tat hingegen nicht verwendet, hieß es laut Polizei.

Die 19-jährige Nadine Hinterholzer  ist eines der Opfer von Andreas Exenberger. Sie war seine Ex-Freundin.
Die 19-jährige Nadine Hinterholzer ist eines der Opfer von Andreas Exenberger. Sie war seine Ex-Freundin. - Foto: © Facebook

Nähere Details zum Obduktionsergebnis wollte die Exekutive nicht bekannt geben. „Hinsichtlich der Anzahl der abgegebenen Schüsse und Treffer ergeht aus taktischen und aus Pietätsgründen keine detaillierte Bekanntgabe“, teilte die Polizei mit.

Die Tat dürfte sehr schnell und überraschend ausgeführt worden sein. Im Haus seien kaum Kampfspuren gefunden worden, es dürfte also keinen größeren Widerstand der Opfer gegeben haben, berichtete die Polizei.

Der Tatverdächtige Andreas Exenberger habe die Ereignisse bei seiner Einvernahme klar und strukturiert geschildert. Ein Alkoholtest sei negativ ausgefallen.


Exenberger wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin Nadine Hinterholzer (19), ihren Vater Rupert (59), ihre Mutter Andrea (51), ihren Bruder Kevin (25) sowie ihren neuen Freund, den aufstrebenden Eishockey-Torhüter Florian Janny (24) erschossen zu haben. (STOL hat berichtet)

Exenberger sitzt derzeit in Innsbruck in U-Haft.



d