Wer in diesen Zeiten ein sanierungsbedürftiges Hotel pachtet, muss zugegebenermaßen einigen Idealismus und das nötige Kleingeld mitbringen. <BR /><BR />Trotzdem will die Gemeinde Bozen das Stadthotel bis zum Sommer wieder an einen neuen Pächter übergeben. <BR /><BR />„Seit Sonntag ist der Pachtvertrag der Familie D'Onofrio, die das Haus lange geführt hat, abgelaufen. An einer Erneuerung sind die Pächter nicht interessiert“, berichtet Walcher.<BR /><BR />Seit Jahren wurde am Stadthotel nichts Wesentliches mehr verändert, deshalb ist das Haus, das gewiss in bester Bozner Lage steht, erneuerungsbedürftig. „Wir stellen uns vor, dass es so gestaltet wird, dass es einem modernen und zeitgemäßem 3-Sterne-Hotel entspricht“, sagt Vizebürgermeister Luis Walcher, in dessen Zuständigkeit die Vergabe des Hauses fällt. <BR /><BR />Die Stadt möchte freilich so wenig Geld wie möglich in die Hand nehmen, vor allem weil die Coronakrise den Haushalt ohnehin schon belastet. „Somit wird es dahin hinauslaufen, dass wir das Haus mit einem längerfristigen Pachtvertrag vergeben, der Pächter einen Teil der Arbeiten dann aber selbst zahlt“, sagt Walcher.<BR /><BR />Innerhalb eines Monat soll die Ausschreibung ausgearbeitet sein. „Dann müssen wir abwarten, wie viele Interessenten sich melden. Ich gehe aber davon aus, dass wir im Sommer schon mit dem neuen Pächter über die Arbeiten, die im Haus notwendig sind, reden können“, sagt Walcher.<BR /><BR />