<b>Von Mauro Stoffella<BR /></b><BR />Kaum zu glauben: Auch der Valentinstag ist vor Retouren nicht gefeit – zumindest in Deutschland. Nicht immer treffen Geschenke offenbar den Geschmack der Adressaten. Was also tun mit dem Präsent, das kein „perfect match“ ist? Ein Sechstel retourniert Valentinstagsgeschenke: Genau genommen sind es 14,5 Prozent aller am Valentinstag Beschenkten, die ihr Geschenk zurückschicken, ohne es dem Partner zu gestehen.<h3> KI hilft in der Liebe</h3>Die unsentimentalste Altersgruppe sind dabei übrigens die 16- bis 24-Jährigen, bei denen jedes vierte unliebsame Geschenk wieder beim Händler landet.<BR /><BR />Was lässt sich machen, damit es gar nicht so weit kommt? Auch in der Liebe hilft KI … Zumindest empfehlen die großen Player auf dem Weltmarkt als Gegenstrategie Personalisierung. Gerade Online-Händler können durch den Einsatz von KI auf Basis von Wunschlisten oder Interessen Geschenke vorschlagen, die vermutlich nicht retourniert werden.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-64180268_quote" /><BR /><h3> 15:29 Minuten</h3> Dass eine Online-Bestellung schnell und die entsprechende Lieferung noch schneller sein muss, steht außer Frage. Für jene unter uns, die im Konsum nach der unmittelbaren Gratifikation streben und nach dem Motto „Ich will es jetzt!“ leben, lässt ein Weltrekord des Online-Giganten Amazon auf noch schnellere Zeiten hoffen: Kürzlich lieferte er in Texas eine Schachtel Kekse per Drohne 15 Minuten und 29 Sekunden nach der Bestellung aus.<BR /><BR />Die Lieferung per autonomer Drohne ist bisher nur in den USA während der normalen Geschäftszeiten möglich. Dennoch will der Online-Riese sein Angebot ausweiten und auch in Italien neue Drohnen-Hubs einrichten. Na dann, Augen und Ohren offenhalten, sollten auch bei uns bald Kekse um die Ohren fliegen.<h3> Sofortlieferungen pushen</h3> Nicht ganz so schnell, aber auch aufs Gaspedal drückt ein bekannter Elektroriese im deutschsprachigen Raum: Dieser garantiert Online-Kunden ab April, dass ihre Einkäufe innerhalb von 90 Minuten nach dem Einkaufsklick nach Hause geliefert werden. Für den Kunden kostet die Sofortlieferung 4,99 Euro.<BR /><BR />Ein Online-Supermarkt bietet hingegen seinen Premium-Kunden in München die Möglichkeit, die Lieferung ihrer Bestellungen auf 15 Minuten genau zu bestimmen. Die Nicht-Premium-Kunden können den Service gegen eine monatliche Gebühr von einem Euro hinzubuchen. <h3> Genug von Amazon?</h3> Und wer hätte das gedacht: Fast die Hälfte der Onlineshopper der Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2012) sagt, dass sie aktiv versuchen, weniger bei Amazon zu bestellen (bei den Babyboomern sind es 20 Prozent, bei den Millennials 40 Prozent), so eine aktuelle Umfrage eines weltweit führenden Marktforschungsinstituts mit Sitz in London.<BR /><BR />60 Prozent der „Gen Z“ sind der Meinung, dass der Marktplatz zu mächtig geworden ist; und 39 Prozent sagen, dass sie es satthaben, ständig von Amazon zu hören. Die interessante Erkenntnis: Die erfahrenen Onlineshopper dieser Altersgruppe ziehen offenbar personalisierte Einkaufserlebnisse der Massenattraktivität des internationalen Onlinegiganten vor.<h3> Geschäfte machen</h3>Experten „warnen“ in diesem Zusammenhang übrigens vor Online-Bestellungen, die gerne auch mal geheim auf dem stillen Örtchen getätigt werden: Laut dem deutschen Digitalverband Bitkom ist jedem zehnten Nutzer eines Smartphones ab 16 Jahren dieses schon einmal ins Klo gefallen. 5 Prozent versenkten es hingegen bereits in natürlicheren Gewässern. Also, achtgeben beim „Geschäfte machen“!