„Wir sind überglücklich. Greta wird sich sehr gut in unsere Familie eingliedern", betonten Pircher und Durnwalder. Anwesend waren auch Hannes, Durnwalders Sohn aus erster Ehe und Maria, die Tochter von Angelika Pircher. "Mein Leben wird sich nicht ändern"Trotz seiner (bald) 68 Jahre fühle er sich gut, betonte Durnwalder. „Egal, ob jung oder alt. Als Elternteil übernimmt man immer eine neue Rolle." Eine, auf die er sich freue. Sein Leben werde sich aber nicht ändern: "Ich gehe weiter meinen Amtsgeschäften nach." Trotzdem will er so viel Zeit wie möglich mit Klein-Greta verbringen. "Ich werde zwar auch den Kinderwagen schieben, beim Windelwechseln ist aber Angelika die Kompetentere", so der Landeshauptmann. Nur auf das eine oder andere "Watterle" werde er in Zukunft verzichten und dafür zu Hause bei Frau und Tochter sein. „Ich war bei der Geburt nicht anwesend. Doch das hatten Angelika und ich zuvor so ausgemacht". Nun sei er einfach froh und glücklich, dass alles gut gelaufen sei. Und: „Zum Glück ähnelt Greta ihrer Mutter und nicht mir", lächelte der Landeshauptmann schelmisch. "Bitten um etwas Ruhe"Sowohl er als auch seine Lebensgefährtin baten anschließend um ein wenig Ruhe. „Wir haben diese Pressekonferenz extra einberufen, damit es ein weniger stiller wird und nicht pausenlos Journalisten bei uns anrufen." Angelika Pircher war bereits am Sonntagabend vom Rettungsdienst des Weißen Kreuzes in die Geburtshilfe-Abteilung des Meraner Krankenhauses gebracht worden. Am Montag, um 13.06 Uhr erblickte Klein-Greta die Welt. Zur Wassergeburt habe sie ihre Hebamme überzeugt, sagte Pircher. Auf der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz dankte Durnwalder auch dem Ärzte- und Schwestern-Team der Geburtshilfe-Abteilung: „Sie alle haben eine hervorragende Arbeit geleistet!" joi/apa