Riccardo Franchin, 27 Jahre alt, kommt aus Vicenza und war am Sonntag unterwegs auf die Marmolata. Er habe ein dumpfes Geräusch gehört, habe den Kopf gehoben und sah, wie „der Berg auf uns herabprasselte“, sagte er dem „Corriere della Sera“. <BR /><BR />Er habe daraufhin zu laufen begonnen, so schnell er konnte. Es sei nur eine Frage von Sekunden gewesen und er wäre von den Eismassen erfasst worden. „Ich hatte nicht einmal Zeit, Schmerzen zu empfinden“, sagte er zur italienischen Tageszeitung. <BR /><BR /><b>Sein Vater spricht von einem „Wunder“</b><BR /><BR />Danach habe er das Bewusstsein verloren. Als er wieder zu sich kam, wollte er mit großem Kraftaufwand zur Schutzhütte „Capanna Ghiacciaio“ gehen. Auf dem Weg dorthin habe er einen Wanderer getroffen, der Hilfe holte, sagte Franchin dem „Corriere della Sera“. Sein Vater spricht von „einem Wunder“, das seinem Sohn widerfahren sei. <BR /><BR /><b>Bislang gibt es 7 Todesopfer zu beklagen</b><BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/die-gute-nachricht-5-vermisste-gefunden-2-personen-von-eislawine-gestreift" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Der Gletscherbruch an der Marmolata hat bislang 7 Todesopfer gefordert und mehrere Schwerverletzte. 5 weitere Personen werden noch vermisst. </a><BR /><BR />In den vergangenen Tagen waren die Einsatzkräfte im Dauereinsatz und suchen mittlerweile auch mit Drohnen und Suchhunden. <BR /><BR />Alle Berichte zur Katastrophe an der Marmolata <a href="https://www.stol.it/tag/Katastrophe%20an%20der%20Marmolata" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">finden Sie hier. </a><BR /><BR /><i>Was eine Augenzeugin des Unglücks sagt, sehen Sie hier im Video:</i><BR /><BR /> <video-jw video-id="b2uyVCdC"></video-jw>