"Dass wir an dieses Krankenhaus glauben, zeigt nicht zuletzt das neue Forschungszentrum für Neurorehabilitation", so Theiner. Krankenhäuser zu schließen, um Kosten zu sparen, sei eine Milchmädchenrechnung: "Gespart würde nur virtuell, weil die Patienten dafür anderswo betreut werden müssten", so Theiner. Deshalb stehe die Landesregierung zu allen sieben Krankenhäusern im Land.Die von Rom vorgeschriebenen Bettenkürzungen und Einsparungen würden auf alle sieben Einrichtungen verteilt. "So trifft es kein Krankenhaus übermäßig, alle können die Kürzungen verkraften", so der Landesrat.Heuer müssen im Gesundheitsbezirk Brixen 14 sogenannte Akutbetten abgebaut werden, nur vier davon in Sterzing, wo das Forschungszentrum für Neurorehabilitation das Krankenhaus weiter aufwerten werde.„Das wird sich auch auf den Standort Wipptal positiv auswirken wird", betonte der Landesrat. Die Qualität vor allem in der Krebsbehandlung zu steigern, sei auch Sinn der onkologischen Zertifizierung, die am Mittwochabend in Sterzing durchaus kritisch diskutiert worden ist, genauso wie die Besetzung des Primariats für Innere Medizin.