<BR /><BR />Bereits seit dem vergangenen Wochenende ist das obere Pustertal gut gebucht, berichtet Hanna Erharter, Direktorin im Tourismusverein Innichen. Über die Feiertage kommen vor allem italienische Urlauber, die Winterstimmung und Erholung in Innichen suchen. „Im Advent und dann wieder im Jänner buchen vermehrt auch Urlauber aus den Ländern im Osten bei uns“, sagt Erharter. Generell sei das Publikum heute deutlich internationaler als noch vor zehn Jahren. Während rund um den Jahreswechsel Zimmer meist nur noch kurzfristig durch Absagen verfügbar sind, fällt die Buchungslage im Jänner je nach Betrieb unterschiedlich aus. Die olympischen Bewerbe in Cortina und Antholz haben bislang keinen großen Einfluss auf das obere Pustertal. „Es ist die Faschingszeit, die generell sehr gefragt ist“, erklärt Erharter. Manche Stammgäste weichen bewusst von den beiden Wochen ab und wählen für ihren Urlaub andere Zeiträume. Alles in allem blicke man der Wintersaison optimistisch entgegen, „was jetzt noch fehlt, ist der Schnee für eine richtig schöne Winterlandschaft“, sagt Erharter.<h3> Ideale Bedingungen am Kronplatz</h3>Auch im Großraum Bruneck vermisst man die weiße Pracht von oben – zumindest für die Winterstimmung. „Die Schneebedingungen auf dem Kronplatz sind aber sehr gut“, sagt Martin Huber, Präsident des Torurismusvereins Bruneck Kronplatz. Die Buchungslage sei, wie immer um diese Jahreszeit, sehr gut, wobei die Hauptreisezeit mit dem gestrigen Stephanstag begonnen habe. Kurzurlaube seien weiterhin stark nachgefragt, und die Gäste rund um den Kronplatz seit mehreren Jahren schon international, so Huber.<h3> „Kein Zimmer mehr frei“ im Ahrntal</h3>Im Ahrntal sorgen derzeit vor allem Urlauber aus Italien und Deutschland für volle Betten. „Fast kein freies Zimmer mehr“, heißt es aus dem Tourismusverein Ahrntal. Auch hier fehlt aktuell der Schnee im Tal, doch die beiden Skigebiete Klausberg und Speikboden bieten beste Bedingungen. Neben Silvester und Neujahr zählt die Faschingszeit zur Hochsaison. „In dieser Zeit haben wir viele Stammgäste, aber auch Urlauber, die erstmals zu uns kommen.“ Wer dazwischen ins Ahrntal kommt, hat gute Chancen: Nicht nur auf ein freies Zimmer, sondern vielleicht auch auf ein dann tief verschneites Winterwunderland.