Donnerstag, 07. November 2019

„Dass es so früh so weit herunter schneit, ist schon ungewöhnlich“

Wie berichtet, bringt uns ein Genuatief am Donnerstagabend bzw. Freitag teils ergiebige Niederschläge. In den Bergen werden bis zu einem halben Meter Neuschnee erwartet. Die Schneefallgrenze sinkt bis auf unter 1000 Meter. „Dies sei für die Zeit schon ungewöhnlich“, so Philipp Tartarotti vom Landeswetterdienst.

Es schneit bis auf unter 1000 Meter herab, Winterausrüstung ist also unbedingt erforderlich.
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Es schneit bis auf unter 1000 Meter herab, Winterausrüstung ist also unbedingt erforderlich. - Foto: © shutterstock

Aufgrund der erwarteten Niederschlagsmengen wurde, wie berichtet, bei einer Sitzung der Bewertungsgruppe im Landeswarnzentrum in der Agentur für Bevölkerungsschutz beschlossen, ab Donnerstag 19 Uhr bis Samstag um 12 Uhr landesweit die Aufmerksamkeitsstufe auszurufen.

Nell'ultimo comunicato di protezione civile con STATO "ALFA" (ATTENZIONE) si annuncia dal 07/11/2019 ore 19 fino al...

Pubblicato da Landesfeuerwehrverband Südtirol su Mercoledì 6 novembre 2019


„In der ersten Novemberwoche hat es im Unterland, Sarntal, Eisacktal, Wipptal und Obervinschgau bis jetzt schon mehr geregnet als normalerweise im ganzen November“, so Wetterexperte Dieter Peterlin.

Spitzenreiter sind die südlichste und östliche Wetterstation Südtirols Salurn bzw. Rotwandwiesen/Sexten mit jeweils über 90 l/m².
>Ab Donnerstagabend beginnt es wieder zu regnen, in den darauffolgenden 24 Stunden kommen verbreitet 30 l/m² hinzu, am meisten in den Südstaulagen (Ulten-Brenner) sowie Dolomiten mit Spitzen bis 60 l/m².

Am wenigsten Niederschläge fallen im oberen Vinschgau. Es bleibt kalt, die Temperaturen erreichen tagsüber nur 0 bis 6 Grad.

Wie Philipp Tartarotti vom Landeswetterdienst erklärt, sei dieses Niederschlagsereignis zwar an sich kein außergewöhnliches, allerdings sei es ungewöhnlich, dass die Schneefallgrenze zu dieser Jahreszeit auf unter 1000 Meter sinkt.

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