„Es wäre unmoralisch, es in die Welt zu setzen, wenn du die Wahl hast“, postulierte der selbsternannte Religionskritiker. In seinem Blog legte er am Donnerstag dann noch dar, dass das keine Handlungsempfehlung gewesen sei, sondern nur, was er selbst in diesem Fall entschieden hätte.Dawkins dreht das Motto der Abtreibungsbefürworter um: "Pro Choice" ("Für eine Wahl") der Frauen, wird sozusagen zur moralischen Verpflichtung. Verärgert reagierten unter anderem Mütter und ein Verein, der Menschen mit Down Syndrom im Alltag hilft.Der Verein schrieb, Betroffenen könnten ein erfülltes Leben führen und Wertvolles zur Gesellschaft beitragen. Das Thema war in den Blickpunkt gerückt, nachdem ein australisches Paar das Baby Gammy im Stich gelassen hatte, das mit der Behinderung zur Welt gekommen war. Eine Leihmutter in Thailand hatte den Buben ausgetragen.dpa