Generaldirektor Florian Zerzer begrüßte zusammen mit Vertretern der Betriebsdirektion die Gäste in der Neuen Klinik in Bozen und führte die vierköpfige Delegation durch die Räume des Neubaus. Nach einem intensiven Meinungsaustausch und einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa des Bozner Krankenhauses – es war „Green Monday“, das heißt, ein Tag mit ausschließlich pflanzlicher Kost – folgte ein Treffen in kleiner Runde mit dem zuständigen Landesrat Thomas Widmann. <BR /><BR />Wie es sich gezeigt hat, sind die aktuellen Themen diesseits und jenseits des Brenners dieselben: Corona hat das Nachbarland sogar noch stärker im Griff. Deshalb folgten die Gäste besonders interessiert den Ausführungen der Covid-Einsatzleitung in Person der Verantwortlichen Marc Kaufmann und Patrick Franzoni.<BR /><BR />Doch auch Ärztemangel und die Nachwuchsförderung kamen zur Sprache: So erklärte der geschäftsführende Primar des Dienstes für Innovation und Forschung, Michael Mian, die kürzlich eingerichteten Zusammenarbeiten mit den Universitäten Salzburg und Hamburg, aber auch die bereits seit vielen Jahren bestehenden Kooperationen mit den Universitäten Innsbruck, Verona und Padua sowie Riga, an denen Südtirols angehende Ärztinnen und Ärzte studieren und forschen können.<BR /><BR />Generaldirektor Florian Zerzer und Landesrat Thomas Widmann dankten den Vertretern der österreichischen Ärztekammer für die Unterstützung in der Ausbildung der Fachärzte. Dank dem österreichischen Ausbildungsmodell sei es gelungen, wesentlich attraktivere Arbeitsbedingungen für Jungärztinnen und -ärzte in Südtirol zu schaffen.<BR /><BR />Die letzten Schritte der „Südtirol-Tournee“ führten die Besucher in ein Grundversorgungskrankenhaus: Im Krankenhaus Sterzing wurden sie von Bezirksdirektorin Christine Zelger, Sanitätskoordinator Markus Markart und dem ärztlichen Leiter Michael Engl empfangen. Besonders interessant fanden die österreichischen Besucher die Abteilung für Neurorehabilitation, in deren Führung der in Österreich tätige bekannte Facharzt Leopold Saltuari eingebunden ist. Die Abteilung für Neurorehabilitation in Sterzing beweist, dass auch ein Grundversorgungskrankenhaus durch einen Schwerpunkt aufgewertet werden kann.