Dienstag, 29. Juni 2021

Delta: In Italien bisher 400 registrierte Fälle – davon 64 in Trentino-Südtirol

Etwa 400 Gensequenzen der Corona-Variante Delta wurden bisher von Italien in der internationalen Datenbank GISAID* hinterlegt. Diese entsprechen 17,8 Prozent der Gesamtzahl von Sequenzierungen, die von Italien in den vergangenen 4 Wochen gemeldet hat. 64 davon entfallen laut der Nachrichtenagentur Ansa auf Trentino-Südtirol.

In Trentino-Südtirol sind bisher 64 Fälle der Delta-Variante aufgetreten.
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In Trentino-Südtirol sind bisher 64 Fälle der Delta-Variante aufgetreten. - Foto: © shutterstock
Die *GISAID (Global Initiative on Sharing All Influenza Data) ist eine weltweite Wissenschaftsinitiative, die freien Zugang zu Genomdaten von Influenza- und SARS-CoV-2-Viren fördert. Sie hat dazu beigetragen, den schnellen Austausch von Daten während der H1N1-Pandemie 2009, der H7N9-Epidemie 2013, und der Covid-19-Pandemie 2020 zu ermöglichen.

Die Daten geben allerdings kein vollständiges Bild der Situation wieder entsprechen nicht der Gesamtzahl der Fälle.

Die Daten der Sequenzierungen wurden bisher nämlich nur von 14 Regionen hinterlegt . Die meisten der hinterlegten Sequenzen stammen aus Kampanien (89), Venetien (80) und Trentino Südtirol (64). Es folgen Apulien (51), Lazio (43), Umbrien (20), Sardinien (17), Sizilien (16), Toskana (9), Lombardei (7), Abruzzen (6), Molise (4), Piemont (3) und Emilia Romagna (2).

ansa/stol