Dienstag, 04. Dezember 2018

Dem Auerhahn fehlt immer mehr Lebensraum

Ein balzender Auerhahn ist ein prächtiger Anblick. Aber die stolzen Vögel werden immer seltener. Seit 1973 hat sich die Population in Südtirols Wäldern halbiert. Ein Grund dafür ist der Klimawandel.

Auerhähne sind in Südtirol immer seltener zu sehen.
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Auerhähne sind in Südtirol immer seltener zu sehen. - Foto: © shutterstock

Sie sind die größten Vögel in den heimischen Wäldern. Doch trotz ihrer mäßigen Flugkünste treibt es die Auerhähne immer weiter in die Höhe. Wie jüngste Zählungen ergeben haben, hat sich die Population in Südtirol beinahe halbiert. 

Der Grund für diesen Rückgang: Die Lebensräume der Auerhähne werden immer kleiner. „Die sind, vor allem bedingt durch den Klimawandel, immer weiter nach oben gerückt“, sagt Heinrich Aukenthaler vom Südtiroler Jagdverband. „Heute leben diese Tiere meist von 1700 Metern aufwärts. Und je höher wir gehen, umso weniger Waldfläche gibt es.“ 

D/em

Den vollständigen Artikel mit konkreten Zahlen und mit Visionen für die Zukunft gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol