In ausgewählten Gebieten im Trentino und in der Lombardei zeichnet das Projekt Klanglandschaften auf und stellt sie den Netzen aus Straßen, Siedlungen und Outdoor-Aktivitäten gegenüber. <BR /><BR />Das EU-finanzierte Projekt konzentriert sich in erster Linie auf Hirsche, Rehe und Gämsen. Mehr Lärm lässt Tiere ausweichen, Gewohnheiten kippen – bis hin zu Stressreaktionen. Ruhe zählt auch für die Menschen: Wer Natur sucht, sucht ihre Klänge – Wind, Regen, Vogelstimmen. <BR /><BR /> „Jedes Ökosystem hat seine eigene Geräuschwelt. Wird sie verändert, trifft das auch unser Wohlbefinden“, sagen die Forscherinnen Virginia Iorio und Francesca Cagnacci. Die Daten sollen helfen, Tourismus und Mobilität klüger zu steuern. Denn: Wer den Klang der Alpen schützt, schützt die Alpen.